Immer öfter scheint den Menschen ein Hund oder eine Katze zu alltäglich zu sein und sie gehen auf die Suche nach einem besonderen oder spannenderem Haustier. Oft kaufen sie aus einem Impuls heraus ein exotisches Tier als Hausgenossen. Diese nicht-domestizierten, fremden Tiere sind jedoch dem Leben im Haus nicht angepasst und bleiben immer wilde Tiere mit allen daraus resultierenden Folgen: frustrierte Tiere, zerstörte Wohnzimmer und verängstigte Tiereigner. AAP ist der Auffassung, dass das Halten dieser Tiere verboten werden müsste. Per Mausklick auf ein Tier erfahren Sie, weshalb.

Es gibt zig Arten von Affen, mit unterschiedlichen Lebensweisen und ihre Größe kann einen Dezimeter oder auch 2 Meter betragen. Dennoch sind allen gewisse Eigenschaften gemein. So sind alle Affen soziale Tiere, die in einer Gruppe zusammenleben in der eine Rangordnung herrscht. Während der ersten Lebensjahre erhalten die Jungtiere viel Sorge und Zuwendung seitens ihrer Mutter, der manchmal andere Weibchen sorgend zur Seite stehen. In dieser Zeit sind die Jungtiere noch nicht dem Gesetz unterworfen: Die erwachsenen Tiere sehen ihnen ihre Affenstreiche nach. Wächst das Jungtier heran, nimmt jedoch sein Spielraum ab ab der Pubertät kann es nicht mehr mit Nachsicht rechnen. Dies ist verständlich, denn in dieser Lebensphase wird das Tier sich gegen seine Gruppenmitglieder wenden. Als Niedrigster in der Rangfolge, muss sich das Tier eine höhere Position buchstäblich erkämpfen.
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2008

Der Waschbär gehört zur Familie der kleinen Bären mit einem Verbreitungsgebiet, das ganz Nordamerika umfasst. Waschbären leben üblicherweise in Waldgebieten in der Nähe von Wasser, das eine wichtige Nahrungsquelle ist durch Krabben und andere kleine Wassertiere.
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2008

Aus der Familie der Marderähnlichen, auch Stinkdachs genannt. Weit verbreitet in Nordamerika, von Süd-Kanada bis Mexiko. Mit ihrem dicken, kunstvoll schwarz-weiß gestreiften Fell sind Stinktiere besonders schön anzusehen. Ihre wenig aggressiver Charakter macht sie außerdem zu gefragten Haustieren.
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Streifenhörnchen leben am Boden ihr Lebensraum reicht von Siberien bis Südostasien. Wie alle anderen Eichhörnchen ein Nagetier, außer dem ein Grabetier (Vorräte werden im Boden angelegt).
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Größere Art von am Boden lebenden Hörnchen, welche sehr verbreitet ist in den Wüstengebieten von Nordamerika. Soziales Tier, das im Familienverband in Kolonien lebt, die hunderte Tiere umfassen können und unterirdische Städte von zig Quadratkilometern bevölkern. Wie Maulwürfe graben sie ausgedehnte Gängesysteme und werfen den Boden zu kleinen Hügelchen auf. Aufrecht hierauf sitzend, spähen sie ihre Umgebung aus. Wie alle Nagetiere haben sie lange Vorderzähne, die durch das Nagen von Wurzeln oder Zweigen kurz gehalten werden. Ihre Name kommt von ihrem Warnruf, der an das Kläffen von Hunden erinnert.
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Kleine Bärenart, die vorkommt vom Süden der Vereinigten Staaten bis unterhalb des Äquators. Nasenbären verdanken ihren Namen ihrem prominenten Riechorgan, womit sie den Boden nach Nahrung wie Insekten oder Würmern absuchen. Als gierige Obstfresser klettern sie auch mühelos in Bäume. Hier schlafen sie auch nachts in einer Astgabel eingerollt.
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Kleines, südamerikanisches Nagetier, mit Meerschweinchen und Chinchilla verwandt. Degus stammen von den sparsam bewachsenen Hügeln der Anden: Felsige Gebiete mit etwas Strauchwerk.
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Polarfüchse leben in den baumlosen Tundragebieten aller Erdteile um den Polarkreis. Es sind Raubtiere, die sich jedoch auch oft von toten Tieren (Aas) ernähren, z.B. den Überresten einer Eisbärenmahlzeit oder selbst von deren Exkrementen. Gestrandete Meerestiere, kleine Nagetiere, Eier und junge Vögel stehen auch auf ihrem Speiseplan.
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Wie sein direkter Verwandter, der Degu, stammt dieses höhlengrabende Nagetier aus dem Berggebiet der Anden, insbesondere aus Chile. Es hat bescheidene Ansprüche an seine Nahrung: Mehr als einige Gräser, Samen und die Rinde von Sträuchern, die auf den kargen Hügeln wachsen, braucht es nicht.
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Nachttier, welches zur Familie der Hunde zählt, nur in der Zeichnung seines Felles besteht ein Zusammenhang zum Waschbären. Urspüngliches Verbreitungsgebiet in Ostasien (Mongolei, China, Korea, Japan) daneben, nachdem er als Pelztier in Mode kam, in ganz Russland ausgesetzt. Man übersah dabei, dass es ein scheuer aber zäher Überlebenskünstler ist und außerdem ein Wanderer. Von den Außengebieten ausgehend, breitete er sich in Nord- und Mitteleuropa aus, wo er überall geeignete Lebensräume fand: Moorige oder licht bewaldete Landschaften und mit Laubwald bewachsene Flußtäler.
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Beuteltier, weit verbreitet in lichten Waldgebieten in Ost- und Nordaustralien. Als Haustier zunehmend beliebt, durch seine Erscheinung als lebendes Kuscheltier. Verdankt seinen Namen seiner Vorliebe für Süßes, wie reife Früchte und Nektar (in der englischen Sprache werden sie Honig- oder Zuckergleiter genannt). An den Körperseiten, zwischen den Vorder- und Hinterläufen, befinden sich Hautfalten, die als Flughäute fungieren, wenn das Tier die Beine ausstrekt. In dieser Haltung können sie Gleitflüge bis zu 50 Metern ausführen.
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Nicht alle Tiere, die Stiftung AAP aufnimmt, stehen auf der Liste der bedrohten Tierarten. Zwar schon alle Affenarten, aber die anderen nicht-domestizierten exotischen Tiere gibt es in ihren jeweiligen Heimatländern noch in so großer Zahl, dass sie nicht für schützenswert erachtet werden. Sie dürfen also frei gehandelt werden, ohne dass es Vorschriften für ihre Unterbringung, Nahrung oder Versorgung gibt.
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Eine Katze, ein Hund, ein Kaninchen, ein Meerschweinchen so unterschiedlich geartet sie auch sind, eines haben sie gemeinsam: Es sind alles Haustiere. Ihre Natur und ihr Verhalten sind soweit angepasst worden, das sie mit Menschen zusammenleben können. Dieser Anpassungsprozess Domestizierung genannt ist ein langwieriger Prozess, der über viele Generationen laufen muss.
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