240 ORGANISATIONEN: "REDUZIERT DEN GLOBALEN HANDEL MIT WILDTIEREN"

Der 7. April war Weltgesundheitstag. Dieser Tag wird besonders betont, da die Welt in einen beispiellosen Kampf gegen ein infektiöses Virus verwickelt ist: COVID-19. Genau deshalb fordern 240 Organisationen, darunter AAP Animal Advocacy and Protection, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, den Handel mit Wildtieren einzudämmen.

Die Tierschutzorganisationen legen auf Initiative des Welttierschutzes wegen des Ausbruchs von COVID-19 dringend Berufung ein. Das Coronavirus hat sich von einem Wildtier, das höchstwahrscheinlich auf einem Markt in Wuhan gehandelt wird, auf den Menschen ausgebreitet. In dem offenen Brief fordern die Organisationen die WHO auf, den nachgewiesenen Zusammenhang zwischen dem Handel mit Wildtieren und dem Ausbruch des Coronavirus öffentlich anzuerkennen und ein globales Verbot der Märkte für den Handel mit Wildtieren zu fordern. Die Organisationen fordern auch besondere Aufmerksamkeit für die Verwendung von Wildtieren für Arzneimittel; Ironischerweise hat China kürzlich die Verwendung von Bärengalleninjektionen gegen das Coronavirus empfohlen.

Schützen Sie die öffentliche Gesundheit und verhindern Sie das Leiden der Tiere

„Seit Jahren warnen Tierschutzorganisationen wie AAP vor den erheblichen, aber oft unterschätzten Risiken für die Volksgesundheit durch unkontrollierten Handel mit Wildtieren. Inmitten der COVID-19-Krise können die Behörden weltweit diese Botschaft nicht länger ignorieren “, sagt AAP-CEO David van Gennep. Mehr als 240 Organisationen weltweit haben den offenen Brief an die WHO unterzeichnet, darunter die AAP Animal Advocacy and Protection, Humane Society International, Born Free und Wild Aid.

Zusammenhang zwischen Wildtierhandel und COVID-19

Laut den Organisationen können wir den Zusammenhang zwischen dem Handel mit Wildtieren und dem Ausbruch von Krankheiten wie COVID-19 nicht länger ignorieren. Wilde Tiere werden unter den erbärmlichsten und unhygienischsten Bedingungen in kleinen Käfigen zusammengepfercht. Sie können kein natürliches Verhalten zeigen, sind gestresst und werden krank oder verletzt. Es ist erwiesen, dass Tiere in solchen Situationen mehr Keime verbreiten und diese auch auf den Menschen übertragen können. Bis zu 60 Prozent der neu auftretenden Infektionskrankheiten stammen von Tieren (eine Zoonose) und 70 Prozent von Wildtieren. Die Corona-Krise macht einmal mehr deutlich, dass die Gesundheit von Mensch und Tier untrennbar miteinander verbunden ist.