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Größere Art von am Boden lebenden Hörnchen, welche sehr verbreitet ist in den Wüstengebieten von Nordamerika. Soziales Tier, das im Familienverband in Kolonien lebt, die hunderte Tiere umfassen können und unterirdische Städte von zig Quadratkilometern bevölkern. Wie Maulwürfe graben sie ausgedehnte Gängesysteme und werfen den Boden zu kleinen Hügelchen auf. Aufrecht hierauf sitzend, spähen sie ihre Umgebung aus. Wie alle Nagetiere haben sie lange Vorderzähne, die durch das Nagen von Wurzeln oder Zweigen kurz gehalten werden. Ihre Name kommt von ihrem Warnruf, der an das Kläffen von Hunden erinnert.
 Im Haus werden die Präriehunde ihren Antrieb zum Nagen und Graben an allem ausleben, dem sie begegnen. Praktisch kein Material ist vor ihnen sicher: Mit einem Meerschweinchenkäfig machen sie kurzen Prozess und selbst Beton hält sie nicht zurück. Eine leeres Aquarium oder sonstiges Glasbehältnis wird schließlich die Behausung in der das Tier den Rest seines Lebens fristet. Und selbst dann sind viele Tiereigner angsterfüllt vor ihrem einst so geliebten Hausgenossen: Vor allem die dominanten Männchen können Eindringlinge in ihrem Revier wütend anspringen.
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