Nasenbär |
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Kleine Bärenart, die vorkommt vom Süden der Vereinigten Staaten bis unterhalb des Äquators. Nasenbären verdanken ihren Namen ihrem prominenten Riechorgan, womit sie den Boden nach Nahrung wie Insekten oder Würmern absuchen. Als gierige Obstfresser klettern sie auch mühelos in Bäume. Hier schlafen sie auch nachts in einer Astgabel eingerollt. ![]() Dies freundlich aussehende Bärchen mit seiner lustigen Nase hat in den letzten Jahren große Popularität als Haustier gewonnen. Wer sich jedoch einen Nasenbär in Haus holt, entdeckt schnell, dass sich das Tier nicht für das Leben in einem Haus eignet. Nasenbären sind besonders neugierig sie untersuchen alles, was ihnen begegnet auf Verzehrbarkeit: Kleidung, Schuhwerk, Kissen und weiches Material machen sie mit ihren scharfen Klauen und Eckzähnen kaputt (und oft fressen sie es teilweise auf, was dem Tierhalter hohe Tierarztrechnungen einbringt). Sie sind in ihrer Freßgier nicht zu bremsen; ein Klaps auf ihre empfindliche Nase wird eine bösartige Reaktion auslösen. Und ihre erstaunliche Schnelligkeit macht sie zu gefährlichen Gegnern. Mit zunehmendem Alter legen Nasenbären ein stets eigenartigeres Verhalten an den Tag, die der häuslichen Gemütlichkeit noch abträglicher ist. Ihre Vorliebe für hochgelegene Schlafplätze, die das Durchschnittswohnzimmer nicht erfüllt und ihre vor allem bei erwachsenen Männchen durchdringenden Duftmarken sorgen schließlich dafür, dass der tierische Mitbewohner die Oberhand gewinnt. Dann ist es dem Nasenbären gelungen das ganze Haus zu erobern und umzuwandeln in ein feines, stinkendes Nest.
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