Die Stiftung AAP ist seit mehr als 35 Jahren ein Europäisches Auffangzentrum für Affen und kleinere exotische Säugetiere. AAP ist niedergelassen in Almere.
AAP bietet durchschnittlich 150 Affen und mehr als 100 anderen exotischen Säugetieren ein Unterkommen.
Die Affen kommen aus ganz Europa, oft aus zwielichtigen Tierparks und Zirkussen, aus dem illegalen Tierhandel, Laboratorien für Versuchstiere oder von Privatpersonen.
Es ist nicht vorgesehen, die Tiere ihr ganzes Leben bei AAP zu halten. AAP versucht vorrangig eine gute Rückführungsadresse für die Tiere zu finden, z.B. in durch AAP ausgewählten und geprüften Tierparks oder Reservaten.
Nein, die Tiere die bei AAP eingeliefert wurden können nicht mehr in die freie Natur zurückgeführt werden. Der Großteil der Tiere ist bei Ankunft (Aufnahme)in sehr schlechter Verfassung. Die Tiere sind oft in Gefangenschaft geboren oder ganz jung bei der Mutter entfernt worden. Da sie nicht gelernt haben sich in der freien Natur zu handhaben, ist ihre Überlebungschance daher gleich Null.
AAP sorgt für einen permanenten Wohnort für die Tiere, die nicht umgesiedelt werden können. Die Affeninseln, die im Jahre 2001 im Betrieb genommen worden sind, waren die erste Aufenthaltsmöglichkeiten. Seit Herbst 2006 kommt der Schimpansenkomplex dazu. Momentan wird am Primadomus gebaut, ein großes Projekt in Spanien, wo ca. 150 Affen wohnen können.
AAP ist zum Großteil abhängig von Spenden und Sponsoring durch Privatpersonen und Betriebe.
AAP bekommt keine strukturelle Unterstützung von den Behörden, außer für 28 mit HIV-infizierten Schimpansen, die aus einem niederländischen Versuchslabor stammen.