Mojos Einrichtungsqualitäten |
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Es geht prima mit Mojo, dem belgischen Schimpansen, der mit extremem Übergewicht zu AAP kam. Er ist bereits sehr viel schlanker geworden und täglich sehen wir seine Fettpolster kleiner werden. Auch beginnt seine Haut zu hängen, als ob er Kleider trägt, die eine Nummer zu groß sind.
Das ist aber noch nicht alles, anscheinend findet Mojo es nicht so klasse, um in der Küche zu essen. Um am Esstisch sitzen zu können hat er sich mitten im Gehege einen Platz ausgeguckt, wo er alles Essbare was er so täglich serviert bekommt, auf einem wackeligen Balken genüsslich untersucht. SuppenwürfelWählerisch bleibt unser Mojo schon wenn’s ums Essen geht. Futter, das gestern noch mit Genuss und dementsprechenden Lauten untermalt gegessen wurde, wird heute gelangweilt in die Ecke geschmissen… Andersrum entdeckt er einige Tage später, dass das Verschmähte eigentlich doch ganz lecker ist. Er ist deutlich ein Feinschmecker, für den Geschmack im Vordergrund steht. Das erste Mal, dass er z.B. Kürbissuppe zu essen bekam, war ein echter Genuss. Drei Tage später wurde Selbige durchs Gehege gepfeffert - der Tierpfleger hatte vergessen, der Suppe einen (salzlosen) Suppenwürfel zuzufügen. Dennoch wusste Mojo eine Woche später die Suppe ohne Suppenwürfel zu würdigen. Zur Hölle mit PopcornMojos Aversion gegen normales Affenfutter – das ernährungstechnisch am Gesündesten und Besten für Affen ist – ist noch immer ein schwieriges Thema für seine Pfleger. Wie sie das Futter auch zubereiten, Mojo isst es nicht. Vor Kurzem heckten sie den Plan aus, um (salzloses) Popcorn was Mojo für sein Leben gern isst, für ihre Zwecke zu gebrauchen. Sie streuten gemahlenes Affenfutter über das Popcorn – toller Plan, dachten sie. Wenn er das Popcorn isst, dann kriegt er gleichzeitig auch das gesunde Futter dazu. Der Plan ging nicht auf, denn als Mojo das Popcorn probierte und daran roch… zur Hölle mit Popcorn! Seltsames DingGottseidank buchen die Tierpfleger Erfolge bei der Ernährung von Mojo. Als er letztens zum ersten Mal ein gekochtes Ei zu essen bekam, wusste er zuerst nicht was er mit dem seltsamen Ding eigentlich sollte. Er betastete es von allen Seiten und ließ es dann erst mal liegen. Ein paar Tage später gab es wieder ein Ei (die Pfleger hatten die Schale zerbrochen, so dass er den Geruch besser wahrnehmen konnte). Am nächsten Tag fanden die Pfleger allein die Schale zurück, der Rest war aufgegessen. Wohlgemerkt war die Schale in Hunderte von Einzelteilen zerlegt – jeder andere Schimpanse hätte das Ei mit einer Handbewegung von der Schale befreit. Mojo aber hatte das Ei äußerst vorsichtig gepellt. Na ja, das wichtigste ist, dass er das Ei isst! So nähert er sich mehr und mehr der gesunden Ernährung aller Affen bei AAP. Jetzt noch das Affenfutter!
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