AAP rettet einen Löwen |
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Mufasa, ein etwa 8 Monate alter Löwe, kommt in der Nacht vom 8. auf 9. September zu Stiftung AAP nach Almere. Für AAP ist dies das erste Mal, dass wir einem Löwen Unterkunft bieten. Es handelt sich um einen Notfall. Bei Depana, einem spanischen Auffangzentrum, mit dem AAP häufig zusammenarbeitet, entwuchs Mufasa buchstäblich seinem Käfig und es kostet Zeit, innerhalb des Netzwerkes von AAP eine gute Alternative zu finden.
Traurige GeschichteIn seinem kurzen bisherigen Leben hat Mufasa schon viel erlitten. Sein erster Besitzer, ein Zirkus, verkaufte ihn an eine Privatperson, die ihn als Haustier hielt. Der nächste Besitzer war ein Nachtclubinhaber, der Mufasa für Werbezwecke einsetzte. Danach wurde er einsam in einem Lagerhaus eingeschlossen, wo er kaum Kontakt zu anderen Lebewesen hatte. Nach all diesen Umwegen landete er schließlich bei Depana. ArtgerechtDepana ist hauptsächlich ausgerichtet auf die Aufnahme von Hunden und Katzen in der Region Katalonien. Ihre Versuche eine gute Adresse für ein dauerhaftes Zuhause für Mufasa zu finden, scheiterten. So wurde die Situation bei Depana unhaltbar. Die spanischen Behörden drohten sogar, Mufasa einzuschläfern, sollte keine Lösung für den Löwen gefunden werden. Daraufhin trat Depana mit AAP in Kontakt.
Sonstige TiereMit dem Transport aus Spanien kommt auch eine Anzahl anderer Tiere zu AAP u.a. drei Schimpansen. Diese Tiere stammen ursprünglich aus einem Zirkus, einem Labor und einem Tiergarten und lebten jahrelang in einer Auffangstation in der Nähe von Benidorm. Da diese Station jetzt wegen strengerer Gesetze in Spanien schließen muss, kommen diese Tiere zu AAP. Außerdem werden zwei Berberaffen, ein Nasenbär und ein Waschbär ankommen. All diese Tiere werden bei AAP zunächst in der Quarantänestation aufgenommen. Anschließend können sie sehr wahrscheinlich in soziale Gruppen integriert werden. Danach wird AAP auch für sie auf die Suche nach einem passenden, endgültigen Zuhause gehen.
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