AAP feiert das 40-jährige Jubiläum mit spezieller Torte


Aktuell - Neuigkeiten  |  Mittwoch, 11. April 2012

Stiftung AAP rettet nahezu 5.500 Tiere

Am 14. April 1972 gründete das Ehepaar Okko und Riga Reussien die Stiftung AAP. Was vor 40 Jahren mit der Aufnahme eines einsamen Totenkopfäffchens in ihrem eigenen Wohnzimmer begann, hat sich zu einer professionellen internationalen Auffangstation entwickelt. Bisher hat AAP nicht weniger als 5.500 Affen und andere exotische Tiere gerettet und dafür gesorgt, dass sie ein gutes Zuhause fanden. Um das zu feiern, wird den Affen am Freitag, den 13. April um 11:00 Uhr eine spezielle Affentorte angeboten.

Antoine mit seiner AAP-TorteStiftung AAP rettet nahezu 5.500 Tiere In 40 Jahren AAP ist viel passiert. So wurden sehr unterschiedliche Tierarten gerettet, von Schimpansen bis zu Krokodilen, von Vogelspinnen bis zu Waschbären und 2009 sogar ein Löwe. In seinem Buch "Een Apenleven Lang" (2012) beschreibt Direktor David van Gennep – selbst bereits seit 30 Jahren bei AAP – die Höhe- und Tiefpunkte, die bei der Rettung und der Aufnahme exotischer Tiere auftreten. Viele dieser Tiere rettete AAP aus schrecklichen Bedingungen, wie z.B. die Schimpansin Fiffy, die 28 Jahre lang in einem zugeschweißten Käfig auf einem Dachboden in Paris eingesperrt war.

AAP spielt außerdem eine wesentliche Rolle bei der Rettung vieler Berberaffen, die als "Kuscheltier" aus Marokko eingeschmuggelt werden. Hierdurch rettete AAP nicht nur einzelne Tiere, sondern möglicherweise sogar diese besondere Art, die vom Aussterben bedroht ist. Der Kampf ist noch nicht vorbei: AAP wird weiterhin Druck ausüben, um Berberaffen und anderen exotischen Tieren strukturell zu helfen, denn die Zahl an "besonderen Haustieren", die AAP aufnimmt, steigt immer noch.

Auch für Laboraffen, die in Pension gehen dürfen, ist AAP eine ausgezeichnete Auffangadresse. Die Organisation beweist immer wieder, dass sie ausgezeichnet imstande ist, traumatisierte und einzeln gehaltene Tiere aus ihrer Isolierung zu holen und sie zu vergesellschaften. Viele Tiere treffen seelisch und körperlich geschädigt bei AAP ein und es ist eine große Herausforderung, ihnen zu helfen, sich wieder zu erholen. Doch es gelingt nahezu immer, mit diesen Tieren soziale Gruppen zu bilden und ein gutes Zuhause für sie zu finden. Sogar wenn das vorher für unmöglich gehalten wird.

David van Gennep:“Ich bin enorm stolz auf alle festen und ehrenamtlichen Mitarbeiter von AAP, die sich mit Herz und Seele für all die Tiere einsetzen, die unsere Hilfe so sehr nötig haben. Wenn ich in die Zukunft blicke, dann habe ich für AAP eine prächtige Rolle vor Augen: Das Retten von Tieren wird immer bleiben, aber richtig froh werde ich, wenn wir, außer einzelnen Tieren zu helfen, auch an den Ursachen für das Leid der Tiere etwas haben tun können, das erst ist "nachhaltiges Helfen"!”

 

Kommentare 

 
0 #1 Marieke 2012-10-17 15:35
Toll!
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